Projekt
seed391 – der Projektname ist Programm
Samen werden gestreut, keimen und sind der Ursprung für Neues, für Mehr; Sinnbild des Anfangs.
So verstehen wir das Projekt seed391 am Ort, unserem Ort, dem RAUM391, als Initialzündung für bürgerschaftliches Engagement.
Wir wollen den Menschen aufzeigen, dass sie etwas tun können. Ja, wir sagen auch, dass sie etwas tun müssen.
Die Natur stärker in die Stadt zu holen, die Umwelt zu pflegen und nicht zuletzt auch die Menschen auf nachbarschaftlicher Ebene wieder zusammen zu führen, das sind die Ziele. Wie das Gärtnern konkret ausgestaltet wird, das wollen wir den Menschen überlassen, die sich dieser Bewegung anschließen werden.
Wir zeigen an dieser Stelle nur den Weg auf, machen aufmerksam, verwirren, überraschen, regen zum Nachdenken an.
Als Planer Netzwerk RAUM391 berichten wir über die Gute Sache in unseren Vorträgen und setzen „Leuchttürme“. Das sind einzelne Aktionen, die heraus stechen, die Beispiel sein sollen.
Guerilla Gärtnern ist doch aber eigentlich etwas heimliches, weshalb machen wir es derart publik, sauber und weich wie Waschmittelwebung? Das hat einen ganz einfachen Hintergrund. Wir wollen breit anregen und umfassend informieren. Weil Magdeburg eine sehr alte Stadt ist und viele Bürger hadern ähnlich lange mit Neuerung. Zudem geht es uns tatsächlich um breit angelegtes bürgerschaftliches Engagement und zudem eine neune Denkweise in Politik und Verwaltung…von unten heraus. Deshalb gehen wir ganz anders vor, als Guerillas in anderen Städten. Dennoch sind wir nicht diejenigen, die man fragen muss. Einfach machen!
Wir hoffen, dass unsere Aktionen gefallen. Wir hoffen auch, dass ein Stück davon im Geiste mitgenommen wird, um euphorisch – einfach ohne zu zögern – selbst etwas zu starten.
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